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Egal, was Du tust, es reicht nicht – Gedicht – Das Innere Kind – Barbara Duensing-Knop

Das Innere Kind

Egal wie Du Dich anstrengst, es reicht nicht.
Du tauchst hinab und zurück in Deinem Lebensstrom,
und wann immer du auftauchst
zu jeder Zeit, in jeder Situation
kannst du es deutlich spüren,
egal was Du tust, es reicht nicht.

Plötzlich siehst Du Dein Inneres Kind,
traurig, einsam, nicht wahrgenommen,
egal was es tut, es reicht nicht.
Es kann schreien, weinen, sich verweigern durch Trotz,
kann sich anstrengen, kann strahlen, kann schmeicheln,
egal was es tut, es reicht nicht.

Du tauchst auf neben deinem Inneren Kind.
Nimmst vorsichtig Kontakt auf.
Du lächelst es an und streichelst es sanft,
das große Ich das kleine, der Erwachsene das Kind.
Seine traurigen Augen sagen:Das Innere Kind - Praxisgemeinschaft An der Lesum
egal was ich tue, es reicht nicht.

Du siehst es an und bist beeindruckt,
es kämpft verzweifelt und gibt nicht auf.
Gerührt spürst Du ganz deutlich, Du liebst es.
Du nimmst es in den Arm und wiegst es ganz zart
und flüsterst ihm leise ins Ohr:
Egal was du tust, ich lieb Dich.

Dein Inneres Kind entspannt sich, dann guckt es Dich glücklich an.
Du sagst: Du bist immer bei mir
und wenn Du einsam bist und verlassen,
ich merk es sofort und bin für Dich da.
Ich nehme Dich wahr und Du bist mir wichtig.
Egal was du tust, ich lieb Dich.

Du tauchst wieder auf aus deinem Lebensfluss
Ausdauernd und zäh und Du gibst nie auf.
Stolz und zufrieden spürst Du ganz deutlich,
für diese Welt reicht es allemal aus.
Und Du lächelst und denkst an Dein Inneres Kind
Und Du jubelst, egal was ich tue, ich lieb mich.

Hilfe – ich bin im Stress!

Ich habe lange darauf gewartet und jetzt ist es so weit. Ich kann meinen ersten blog-Beitrag ins Netz stellen. Ich wollte über die Auswirkungen von Stress schreiben.

Aber jetzt geht gar nichts mehr. Ich habe eine Leere im Kopf, mein Magen grummelt und ich war schon zweimal zum Klo. Mein Entwurf erscheint mir nichtssagend. Statt Freude macht sich eine leichte Panik breit. Keine Frage – ich bin im Stress und zwar heftig!

Ich kann gut nachvollziehen, wie meine Ururur…vorfahren bei Stress reagiert haben: Kämpfen, Wegrennen oder Totstellen. Ich schwanke zwischen Wegrennen und Totstellen. Oder doch lieber Kämpfen? Aber wie? Auf die Tastatur einschlagen? Ich merke, wie mir das Herz bis zum Hals schlägt und die Schultermuskulatur anfängt zu verspannen.

Ich muss was tun, um den Stress abzubauen. Entspannen, Klopfen oder Laufen? Laufen! Ich werde durch die Marsch laufen, die angestaute Energie abbauen, zur Ruhe kommen und dann hoffentlich in alter Frische an meinem Blog weiterarbeiten.

Bis dann!