Archiv für den Monat: November 2014

Individuelle Körpersignale – Warum reagiert mein Kopf erst so spät auf Stress, obwohl mein Körper sofort darauf reagiert?

Heute, einen Bandscheibenvorfall später, weiß ich mehr über Stress. Das heißt, theoretisch wusste ich natürlich auch schon vorher, dass der Körper instinktiv nach uraltem Modell auf Stress mit erhöhtem Blutdruck, mehr Energie in den Muskeln, eingeschränkter Verdauung und Notprogramm im Gehirn reagiert, um zu fliehen oder zu kämpfen. Fand ich logisch und unpassend zugleich.

Aber ich hatte es nicht begriffen!! Ich hatte als berufstätige Mutter mit einem großen Garten nicht begriffen, dass meine Rückenschmerzen ein Zeichen von Stress waren, von Dauerstress! Ich schob sie auf falsche Körperhaltung, auf einen körperlichen „Defekt“ und hoffte, der Arzt könnte mir helfen.

Mein Arzt war ein weiser Mann. Er erklärte mir geduldig, dass wir auf Stress instinktiv „wie die Tiere“ reagierten und dass wir nach jeder Stresssituation unseren Körper wieder runterschalten müssten, durch Sport und Entspannung. Ansonsten würden die einzelnen Organe durch den Dauerstress Schaden nehmen. Und irgendwann hätten wir dann das Ergebnis: z.B. kann die Dauerverspannung der Rückenmuskulatur im Endefekt einen Bandscheibenvorfall auslösen. Beim Verabschieden machte er mich auf die alten Volksweisheiten, wie „das schlägt mir auf den Magen“ usw. aufmerksam. „Googeln sie mal!“ sagte er.

Brauchte ich nicht, diese Sprüche kannte ich alle. Ich ärgerte mich über meinen Arzt. So blöd kann ja wohl keiner sein, dass er sich die starken Schmerzen eines Bandscheibenvorfalls „beschert“, nur weil er vorher nicht auf sich hört. Dieser Gedanke allein bereitete mir Stress und promt verstärkten sich meine Rückenschmerzen.

Freunde bestätigten mir, dass auch sie mit körperlichen „Gebrechen“ auf Stress reagierten. Aber es dauerte noch eine Weile, bis ich diese animalische Stressgeschichte tatsächlich begriff: Stress – Körperreaktion – Entspannung. Und es dauerte noch länger, bis ich anfing meine Körpersignale wahrzunehmen und als „Frühwarnsystem“ für Stress zu nutzen.

Ehrlich gesagt, gelingt mir das nicht immer. Es gibt nach wie vor Situationen, in denen ich meinen Körper ignoriere oder die Signale erst im nach hinein wahrnehme. Aber immer hin!

Bis dann!

Super – ich bin im Stress! Aber wehe, wenn aus Eustress Distress wird!

Es gibt nicht nur negativen Stress, sondern auch positiven und der ist gesund. Und diesen so genannten Eustress, den habe ich heute Morgen deutlich gespürt. Ich stand in meinem Garten, betrachtete etwas missmutig den Girsch und kurz entschlossen machte ich mich daran, ihn wieder einmal zu bekämpfen.

Ich fühlte mich kräftig, sah nur den Girsch und kam gut voran. Die Arbeit war hoch befriedigend, machte Spaß und ging leicht von der Hand. Nach einer Stunde hatte ich den halben Garten geschafft.

Aber eben nur den halben! Ich ignorierte den Wunsch nach einer Pause und das leichte „Schwächeln“ und arbeitete verbissen weiter. Meine Energie hatte sich inzwischen verbraucht und was zu Beginn Spaß gemacht hatte, entwickelte sich zu einer Kraftanstrengung. Ich wollte es nur noch schaffen! Und dann war ich endlich im wahrsten Sinne des Wortes „fertig“.

Erschöpft schleppte ich mich ins Haus und ärgerte mich. Ich war vom positiven Eustress in den negativen Distress gerutscht und das nicht zum ersten Mal. Mein Körper hatte mir deutlich gezeigt, dass die Energie verbraucht war und er Ruhe brauchte. Aber ich hatte nicht auf ihn gehört, ich „musste“ ja unbedingt den ganzen Garten schaffen!

Dumm gelaufen! Warum nur fällt es mir so schwer auf meinen Körper zu hören?

Bis dann!

Hilfe – ich bin im Stress!

Ich habe lange darauf gewartet und jetzt ist es so weit. Ich kann meinen ersten blog-Beitrag ins Netz stellen. Ich wollte über die Auswirkungen von Stress schreiben.

Aber jetzt geht gar nichts mehr. Ich habe eine Leere im Kopf, mein Magen grummelt und ich war schon zweimal zum Klo. Mein Entwurf erscheint mir nichtssagend. Statt Freude macht sich eine leichte Panik breit. Keine Frage – ich bin im Stress und zwar heftig!

Ich kann gut nachvollziehen, wie meine Ururur…vorfahren bei Stress reagiert haben: Kämpfen, Wegrennen oder Totstellen. Ich schwanke zwischen Wegrennen und Totstellen. Oder doch lieber Kämpfen? Aber wie? Auf die Tastatur einschlagen? Ich merke, wie mir das Herz bis zum Hals schlägt und die Schultermuskulatur anfängt zu verspannen.

Ich muss was tun, um den Stress abzubauen. Entspannen, Klopfen oder Laufen? Laufen! Ich werde durch die Marsch laufen, die angestaute Energie abbauen, zur Ruhe kommen und dann hoffentlich in alter Frische an meinem Blog weiterarbeiten.

Bis dann!

Herzlich Willkommen

Liebe Patienten und Besucher,

vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Blog und herzlich Willkommen.

Ich werde Ihnen hier die Möglichkeit geben sich über verschiedene Themen zu informieren und Ihnen viele interessante Artikel zur Verfügung stellen.

 

 

Herzlichst, 

Ihre Barbara Duensing-Knop

Heilpraktikerin für Psychotherapie